Busot - Cabecó d'Or 

 

Wer eine kleine Tagestour mit dem Auto unternehmen möchte, der findet hier lohnenswerte und abwechslungsreiche Eindrücke. Und wer in dieser Gegend Sport betreiben möchte, kann zwischen wandern, klettern und radfahren wählen.

Der Wanderweg PR V-2 führt um den gesamten Cabezó d'Or herum und dauert ca. 5 Stunden, wenn man ganz normal unterwegs ist. Es ist ein herrlicher Wanderweg mit unterschiedlichen Eindrücken. Bei klarer Sicht hat man einen Küstenblick bis zur Landzunge von Santa Pola.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bevor man zur Höhle hinauf fährt. Wir gehen im Uhrzeigersinn. Der Weg führt nach den ersten Metern etwas steil bergauf, durch Schluchten und dichten Wald. Oben angekommen kann man einen Abstecher auf den Gipfel machen oder sich wieder auf den Rückweg begeben mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste. Zum Schluss geht noch einmal ein kleines Stück bergauf, um am Kletterplatz gleich beim Eingang der Höhe anzukommen.

Übersetzt heißt das Bergmassiv GOLDKOPF und wird abgeleitet vom iberischen Ausdruck UR für Wasser. Schon sehr früh, nämlich 740 wurden die Tropfsteinhöhlen von CANELOBRE entdeckt. Sie sind mit einer Höhe von 150 Metern und einer Länge von ca. 50 m die größten Tropfsteinhöhlen in Spanien.

 

Auch in Busot stand einmal eine maurische Burg (aus dem 12. Jahrhundert), von der nur noch Ruinenteile stehen. Hier lebte man in früheren Zeiten hauptsächlich von Landwirtschaft.

 

Erreichbar ist die Tropfsteinhöhle, in der auch viele Konzerte stattfinden, über die Ortschaft Busot.

Aigües

Auf der anderen Seite des Bergkammes liegt der Ort Aigües. Dieser kleine Ort war einmal ein berühmter Kurort, an dem sich das englische und spanische Königshaus erholte.

 

Das PREVENTORI D'AIGÜES ist ein ehemaliges Thermalbad. Bereits im 15. Jahrhundert wurden die Thermalquellen entdeckt. Anfang des 19. Jahrhunderts entstand das luxoröses Kurbad. Ein hundert Jahre später wurde der Kurbetrieb eingestellt und zu einem Sanatorium für Tuberkulose-Patienten umfunktioniert.

 

Heute gehört das Areal einem Privatmann. In der Zwischenzeit ist alles ausgeplündert und der einst schöne Prachtbau verfällt. Aber man kann sich immer noch die großen Gartenanlagen gut vorstellen und die Lage ist wirklich erholsam.

 

Schade, dass auch dies wieder ein Beispiel dafür ist, dass sich niemand für Kulturdenkmäler interessiert.

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