Wir sind im Hinterland der COSTA DEL SOL mehr als 3.000 km gefahren und haben nicht alles gesehen. Kennen gelernt haben wir dabei ein klein wenig die Provinz Almeria, die große Provinz Malaga. Die Grenzen der Provinzen Granada und Cadiz haben wir auf unseren Touren immer wieder ein kleines Stück gestreift. 

Costa del Sol

 

Dieser Küstenabschnitt dürfte in Europa wohl zu den meist genanntesten gehören. Von Estepona bis Nerja zieht sich das gesamte Gebiet der Costa del Sol, in dem vornehmlich der Tourismus herrscht. Manche glauben, das die Costa del Sol das gesamte andalusische Küstengebiet abdeckt, das ist aber nicht richtig. Wenn man nur wenige Kilometer ins Hinterland fährt, präsentiert sich Andalusien von einer ganz anderen Seite. Ruhiger, bodenständiger, ländlicher, unterschiedliche Naturen usw.

Wir haben im Monat Januar einen Teil der Costa del Sol und Umgebung erkundet und als Campingstandort Torrox gewählt. Ein typisches weisses Bergdorf.

Campingplätze in Andalusien: Jede Menge, aber Vorsicht: Auch im Winter kann es schwierig werden, denn die Zahl der Überwinterer nimmt ständig zu. Bei den Touristinfos gibt es einen Prospekt der wichtigsten Campingplätze für unterwegs.

 

Wandern und biken: In fast jedem Ort gibt es eine Touristinformation, die Informationen für Wanderer, Biker und Kletterer bereit stellen, mit und ohne Führung. Für alle, die Internet haben, bietet WIKILOC zahlreiche Wander- und Bikerouten.

Auto: Wer noch im Besitz des GUÍA TOYOTA 4x4 -104 RUTAS POR ESPAñA ist, hat natürlich eine gute Voraussetzung für interessante Touren. Aber: diese Strecken werden auch weniger, da viele Grundbesitzer ihre Bereiche sperren. Wir haben die besten Erfahrungen, wenn wir vor Ort Einheimische fragen, wo was möglich ist. Wer nicht auf eigene Faust entdecken möchte, für den gibt es gerade in Andalusien unzählige professionelle Anbieter der unterschiedlichsten Kategorien.

Weiterführende Infos über Kultur, Natur und Sportmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite der Diputacíon Màlaga, Andalusien und Junta de Andalucia

Almeria - Ringsherum Plastikgewächshäuser mit Obst und Gemüse, das nie direkt die spanische Sonne sieht. Die durchschnittliche Jahrestemperatur ist hier 2015 um 0,3° gesunken, obwohl sie im spanischen Durchschnitt um 0,5° gestiegen ist. Der Grund dafür sind die auf einer riesiegen Fläche um Almeria herum stehenden Gewächsplantagen, die jeden Tag mehr werden. Auch der Hinweis, dass die Altstadt einen Besuch wert sein soll, konnte uns nicht bewegen. Im Umkreis von 100 km haben wir den gesamten Raum gemieden, da er optisch einfach nicht dazu einlädt.

Axarquía - Das Gebiet liegt zwischen Màlaga und Nerja und ist für seine landwirtschaftlichen Routen bekannt: Rosinen, Wein, Avocados, Oliven etc. Diese Routen bieten eine wunderbare Gelegenheit, mit kurzen Tagestrips das nahe gelegene Hinterland der Küste und die weissen Dörfer mit ihren Spezialitäten zu erkunden.

Estepona - eine kleine Stadt südlich von Marbella. Die Altstadt vermittelt nach wie vor eine nette ursprüngliche Atmosphäre. Ein Tipp für Blumenfreunde: das ORCHIDARIUM zeigt über 1300 Orchideenarten. Es ist das größte Orchideenhaus Europas. Sehr sehenswert bei freiem Eintritt.

Málaga - eine ziemlich große Provinz, die die unterschiedlichsten Landschaftsbilder bietet: bergige Küstenstreifen, Hochgebirge, Flusstäler, Kultur, vielfältige Fauna & Flora.

Porto Banús - der erste Jachthafen aus den Zeiten, als Marbella entstanen ist.  Der Hafen hat seinen Charme aus dieser Zeit behalten.

Cádiz - Wir sind im Februar/März unterwegs und haben während unserer Tour COSTA DEL SOL den südlichen Teil der Provinz besucht. Ein Paradies für Wassersportler: Surfer, Kitesurfer und Wellenreiter. Und für Birdwatching!

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