PARQUE NACIONAL DE ORDESA Y MONTE PERDIDO

Wir haben eine Tour mit unserem Wohnwagen durch die westlichen Pyrenaen unternommen und sind dabei natürlich auch im Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido gelandet.

 

Einer der größten und naturbelassensten Parks in Spanien. Hier ist praktisch nur Bestaunen erlaubt, ansonsten wird sehr genau kontrolliert, wer wie unterwegs ist. Durch diesen Schutz wird eines der bedeutendsten Naturareale erhalten.

 

Wer hier im Frühjahr ist, hat die Möglichkeit, mit dem eigenen Auto quasi zum Eingang des Parks zu fahren und dort zu wandern. Im Sommer geht die Fahrt nur bis Torla und von dort aus fahren dann Busse in den Park.

 

Ein möglicher Ausgangspunkt für Camper ist der Campingplatz in Boltana. Von hier aus kann man diverse Touren mit dem Auto in die Täler rund um den Perdido unternehmen. Jedes einzelne lohnt sich. Üppig grünes, dünn besiedeltes Gebiet, hohe Berge, Schluchten und Täler, die alle nur zu Fuß erobert werden können in einer traumhaften  Landschaft. Ein Genuß für Naturliebhaber.

 

Ausführliches Infomaterial über Wanderwege gibt es auf der Homepage vom Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido . Zusätzliche Infos im OrdesaNet.  Für Autofahrer lohnt sich die detaillierte Pyrenaen-Karte von KnowHow mit kleinem Maßstab.

Das voran beschriebene gehört zum Verwaltungsbereich Sobrarbe. In diesem liegt auch Ainsa, das zu den "Los pueblos más bonitos des España" gehört. Die Altstadt von Ainsa ist zwar wunderschön restauriert, aber leider ist sie in der Zwischenzeit eine reine Touristenmeile geworden (Essen, Trinken, Souveniers). Trotzdem ist sie natürlich einen Besuch wert. Und den Blick vom Catillo sollte man sich nicht entgehen lassen.

Und auf gar keinen Fall sollte man es versäumen auf der HU631 durch das Vall de Vio zu fahren. Eine alte, schmale Bergstrasse schlängelt sich durch phantastische Landschaft mit einzigartigen Ausblicken immer weiter hinauf. Wenn viel Regen gefallen ist, kann sein, dass Teile der HU gesperrt sind.

Ein einzigartiges Erlebnis ist die kleine Bergstraße HF-0104AA hinauf nach Escuain. Sie führt durch Bergweiler wie Santa Maria oder Puértolas und endet oben in Esucain. Hier stehen Häuser, die mehr als 300 Jahre auf dem Buckel haben und immer noch bewohnt sind. Man kann sich gut vorstellen, wenn man durch die engen und steilen Gassen schlendert, wie schwer die Arbeit am Berg einst gewesen sein muss.

Von Escuain haben Wanderer die Möglichkeit zum Garganta de Escuain und in die umliegenden Berge zu wandern. Sobrarbe ist die Gegend der Canyons und Schluchten (Añisclo, Ordesa, Escuaín) sowie der erhabenen Bergmassive Monte Perdido (3.354 m), Posets/Llardana (3.375 m), Comachibosa (3.303 m) und Cotiella (2.912 m). Wer hier wandern geht hat auf jeden Fall alpine Erfahrung und reichlich Ausdauer.

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