Cuenca

Wir kommen aus Richtung Alicante nach Cuenca. Auch, wenn man es nicht so richtig wahr nimmt, aber man ist doch auf einer beträchtlichen Höhe. Die höchste Erhebung zwischen Alicante und Cuenca ist Puerto de La Tórdiga mit 1200 m Höhe.

 

Von der Straße aus sehen wir eine beeindruckende Kirche. Wir machen einen Abstecher in Villanueva de la Jara. Der Ort ist Teil der Route "Auf den Spuren der heiligen Teresa von Ávila" und bei der beeindruckenden Kirche handelt es sich um die Basilika Nuestra Señora de la Asunción. Wer hier vorbeikommt, sollte unbedingt einen Stop einlegen und den Ort anschauen. Wenn man hier an den gut erhaltenen Bauwerken aus längst vergangenen Zeiten vorbei kommt, macht man eine kleine Zeitreise. Unbedingt sehenswert!

Die Anfahrt führt weiter vorbei an Wein- und Getreidefelder. Außerdem überrascht uns, dass hier ein weites Gebiet mit unzähligen Steineichen rechts und links der Straße ist. Erst kurz vor Cuenca kommt führt die Anfahrt in eine hügeligere Gegend. Der Jucár schlängelt sich um die Stadt herum und ist von Bergen eingerahmt.

Die Altstadt, von der in aller erster Linie die Bilder mit den "hängenden Häusern" (las casas colgadas) bekannt sind, thront malerisch auf einem Felsplateau, das wir mit der "Bahn" erklimmen, die direkt vom Parkplatz unten auf die oberste Spitze fährt. Und der Ausblick ist schon sehr beeindruckend. Jetzt versteht man, warum Cuenca zu einer der interessantesten Städte Spaniens zählt.

Zu fuß schlendern wir durch ein UNESCO Weltkulturerbe hinunter in die Neustadt. Durch enge Gassen, vorbei an alten Gemäuern, die ihre Geschichten erzählen könnten. Die gewaltige, gotische Kathedrale steht besonders in der Abendsonne atemberaubend da. Das Gotteshaus kann nur durch mittels Eintritt besichtigt werden.

Der nächste Tag führt uns in die nahe Umgebung von Cuenca. Wir fahren auf der CM-2105 entlang des Jucár durch eine grüne, hügelige Landschaft der Serranía de Cuenca nach Ciudad Encantada. Auf der Strecke gibt es einige schöne Ausichtspunkte, wie z. B. "Ventano del Diablo" mit einem atemberaubenden Blick ins Jucártal.

Die Kalklandschaft stammt aus dem Mesozoikum. Bereits 1929 wurde diese imaginäre Stadt mit ihren Felsformationen von Tieren und Objekten  zum Naturdenkmal von nationalem Interesse erklärt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde dieser einmalige Flecken Erde von Geologen aus verschiedenen Ländern entdeckt und erforscht. Neben den vielen Tierformationen hat uns das "Meer aus Stein" beeindruckt, wenn man bedenkt, in wie viel Millionen Jahren dieses Plateau seine Form bekam.

Das gesamte Gebiet ist in Privatbesitz, weswegen man einen kleinen Eintritt bezahlen muss, der sich sehr lohnt. Hier wurden u. a. Szenen für den Schwarzenegger Film "Conan der Barbar" gedreht.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
2012-18 © alle Rechte vorbehalten, Fotos/Text Eigentum: Outdoor Travel Blog