Die Salzwasserlagune liegt im Süden außerhalb der COSTA BLANCA, in der Region Murcia. Ortschaften am MAR MENOR sind u. a.: San Pedro, San Javier, Los Alcázares, Los Belones, Cabo de Palos, La Manga. In der Lagune liegen die Isla Mayor O del Barón, Isla Perdiguera und zwei kleinere Inseln.

Das MAR MENOR ist an de tiefsten Stelle ca. 7 m tief und eignet sich durch die Winde bestens für Wassersportarten.

Das MAR MENOR ist ein Naturschutzgewässer und untersteht der UNEP.

Am MAR MENOR grenzt der Naturpark CALBLANQUE mit dem Monte de las Cenizas y Peña del Aguila.

Das Mar Menor (kleines Meer) hat einen Salzanteil von 42 bis 47 g/l (der höchste Wert Europas) und gilt deshalb als das spanische Zentrum für Thalasso-Therapie. Der Schlamm hat einen hohen Anteil an Kalzium, Magnesim, Kalium und Flour. Man kann direkt im Park in eines der "Banos" gehen und sich mit dem mineralhaltigen Schlamm einschmieren und sich nach dem Trocknen im Meer wieder von seiner Schlammpackung befreien. Eine große Flasche Wasser sollte man dabei haben.

Parque Regional de Calblanque

Mar Menor

Cartagena

Um das Mar Menor herum wird weitläufig Landwirtschaft betrieben.

Touristisch wird ein Teil der Ortschaften vom Tourismusbüro in Javier betreut, wie z. B. Santiago de la Ribera oder Los Alcázares.

 

Parque Regional de las Salinas y Arenales de San Pedro. Eine lange Mole führt vorbei an den Salzbecken mit weitem Blick auf die Landzunge von La Manga und die Hügel der Calblanque über das gesamte Mar Menor. Hier nisten zahlreiche Zugvogelarten.  Die SALINAS IN SAN PEDRO sind für uns eine der schönsten "Salzparks". Der Park ist so gross, dass er am besten mit dem Fahrrad zu erkunden ist.

Der traditionsreiche Ort hat sich zu einem der wichtigsten Fremdenverkehrsorte der Costa Cálida der Provinz Murcia entwickelt. Die Lage und die Einrichtungen des Sporthafens ermöglichen eine Vielzahl von Sportarten wie etwa Segeln, Tauchen oder Windsurfen. Neben einem der Wahrzeichen des Ortes, der Quintín-Mühle, kann man auch den Regionalpark Salinas de San Pedro del Pinatar besuchen.

 

In LO PAGAN kann man für einen kurzen Ausfluag nach La Manga eine Fähre  nehmen.

 

Von hier aus geht es weiter an der Küstenstrasse bis nach Santiago de la Ribera. Hier bekommt man den ersten Eindruck, welchen Stellenwert einmal die Heilbäder hatten. Überall am Strand sind Stege, die heute vorwiegend privat genutzt werden.

 

Los Alcázares: Los Alcázares ist mit seinem herrlichen Strand am Mar Menor ein ideales Reiseziel für Wassersportler. Der Name des Ortes ist arabischen Ursprungs und  bedeutet „Die Paläste“ und ist auf die Häuser zurück zu führen, die hier einst von den Mauren errichtet wurden. Los Alcázares hat noch Atmosphäre. Ein architektonisches Gemisch der renovierten alten Häuser und moderne Archichtektur. Das Heilbad La Encarnación verleiht auch heute noch das alte Flair derartiger Einrichtungen vom Beginn des letzten Jahrhunderts.

Am Mar Menor ist ein großer Stützpunkt der spanischen Verteidigung. Im Luftfahrtmuseum finden Flieger sicherlich einen adäquaten Zeitvertreib.

Getrübt wird die Atmosphäre vom großen Luftwaffenstützpunkt des spanischen Verteidigungsministerium. Andererseits finden hier diverse Veranstaltungen aus dem Bereich LUFT statt.

Cabo de Palos: Diese kleine Hafen war schon da, als der Tourismus um La Manga erst anfing und der Grund von La La Manga nach und nach verkauft wurde. Der Faro de Cabo de Palos liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist ein altes Bauwerk mit Blick auf die Islas Hormigas, die zweieinhalb Seemeilen vor der Küste liegen. Hier findet man Riffe, Korallenbänke und Wracks von Schiffsbrüchen. Wasserschutz-Reservat, ideal für Taucher. Außerdem hat man vom Faro aus auch einen einmaligen Blick auf La Manga.

Calblanque: Nicht erschrecken: Natur und Industrie treffen an der Grenze zwischen Cartagena und der Calblanque prall aufeinander. Denn hier ist, bedingt durch den direkten Meerzugang, eine immer noch wachsende Ölrafinerie angesiedelt. Anblick und Geruch lassen einem dem Atem stocken. Aber die Welt braucht Öl ... noch.

Highlights in der Calblanque sind: Saline, Monte de las Cenzias, Naturschutzgebiet. Ideal zm wandern und radfahren. Interessant für Fotografen und Ornithologen. Die geologischen Beschaffenheiten geben dem Park um um den Park herum die verschiedenen Farben: Sedimentgesteine, Schiefer, Phyllit und Kalkstein.

Seit 2015 werden in der Hochsaison auf den Parkplätzen Gebühren erhoben. Infos Calblanque hier.

Outdoor-Tipp: der Naturpark Calblanque ist empfehlenswert für Ornithologen und Pflanzenliebhaber. Der SENDA BOTÁNICA ist ca. einen halben Kilometer lang, leicht zu gehen und führt an interessanten Punkte vorbei. Fernglas und Foto nicht vergessen.

La Manga: Der 200 m breite und 24 km lange Landstreifen La Manga (der Ärmel) trennt das Mar Menor vom Mittelmeer und ist eine sogenannte Nehrung, die  durch Ausbildung von Sandablagerung und durch die vorherrschenden Meeresströmungen gebildet wird und in dessen Innenbereich der Salzsee Mar Menor liegt. Unterbrochen wird La Manga durch vier natürliche Kanäle (golas), die den Wasserfluss zwischen dem Mar Menor und dem offenen Mittelmeer gewährleisten.

La Manga ist eingegrenzt zwischen zwei Naturgebieten: "Parque Regional de las Salinas" und Arenales de San Pedro" im Norden und die "Salinas de Marchamalo" und "Las Amoladeras" im Süden.

 

Die GRAN VIA ist die Hauptstraße und führt bis zum Faro (Leuchtturm). Von hier aus hat man einen traumhaften Blick auf die Skyline von La Manga und die Isla Grosa. Die dortige Unterwasserlandschaft  EL FARALLÓN ist für Taucher ein Paradies.

 

La Manga del Mar Menor wurde 1982 von den Vereinten Nationen zur SPECIALLY PROTECTED AREA OF MEDITERRANEAN IMPORTANCE erklärt und wird auf der von der unep verwalteten SPAMI-Liste geführt.

Portman und El Gorguel: Wenn man von Cartagena auf der RM-320 Richtung Portman unterwegs ist, führt ein unbefestiger Weg hinter El Gorguel hinunter ans Meer mit schwarzem Sand. Ein einsamer Strand ohne Infrastruktur für Badende umgeben von Bergen.

Wer daran Interesse hat, kann verschiedene Ruinen des ehemaligen Erzabbaues näher sehen. Natürlich auf eigene Gefahr. Da sich die Raffinerie mehr und mehr ausbreitet, ist zu befürchten, dass die Ruinen Stück für Stück verschwinden werden und möglicherweise nur noch Fragmente hinter Zäunen zu sehen sein werden. Interessant ist diese Gegend auf jeden Fall für die verschiedenen Farben der Erze, die, je nach Tageslicht, unterschiedliche Landschaftsbilder produzieren.

 

Schon in der nächsten Bucht liegt Portman, ein Fischerdorf, ebenfalls eingebettet von Bergen. Zur römischen Zeit war das Dorf ein Verladehafen für Erze, deshalb befindet sich auch heute noch über dem Ort eine eingezäunte Industrieruine. Das Land Murcia hat ein großes Vorhaben gestartet, die gesamte Bucht von Portman  von den Bergbauafällen zu bereinigen, was sicherlich Jahre dauern wird. Erst auf den zweiten Blick hat Portman ein gewisses Extra. Die Bevölkerung hat natürlich Angst, dass sich die Raffinerie auch bis hier hin ausbreiten könnte. Trotzdem finden Bestrebungen statt, mehr Touristen in diese Ecke zu locken. Auf lange Sicht würde es sich lohnen.

Bergbau-Interessierte können sich darüber hinaus auch in LA UNION im Bergbaumuseum (siehe unten) informieren.



Durch den Abbau von Erzen ist der Strand in Portman mit schwarzem Sand bedeckt. Er ist bei der Erzaufbereitung entstanden und wurde wieder an den Strand zurück gespült. Die Folge davon: die herrliche Bucht von Portman wurde mit Schwermetallen verseucht. In der restaurierten Museumsmine “Las Matildes” bei El Beal/La Union kann die Bergbaugeschichte der Region heute noch erleben.

Ab 2015 soll der Strand nach und nach vom Schlamm befreit und wieder renaturiviert werden.

Auto:

Start ist in San Pedro. Die Straße führt am Ufer entlang, so kommt man auch automatisch auf die F-34, die um das gesamte Mar Menor führt und in Los Balones wieder auf der MU-312 nach La Manga bzw. Cabo de Palos mündet. Die Tour ist für Fotografen empfehlenswert, weil sich immer wieder neue Blickwinkel auf das Mar Menor auftun. In Cabo de Palos kann man sich am Hafen einen Parkplatz suchen und dann zu Fuß zum Leuchtturm gehen.

In Los Balones gibt es auf der MU-312 eine Abfahrt (Salida 10) auf zwei gut befestigte Wege für Autofahrer durch den Naturpark Calblanque. Im Park sind zwei Parkplätze vorhanden, die im Sommer kostenpflichtig sind.

La Union: In der Mine LAS MATILDES gewinnt man Einblick in die Welt des Bergbaus von Beal unweit der Stadt Cartagena. Das Bergwerk wurde zu einem modernen didaktischen Interpretationszentrum mit 3D-Projektionen umgestaltet, das dabei hilft, die Spuren zu deuten, die der Bergbau in mehr als 2000 Jahren in der Region hinterlassen hat. Auf dem sogenannen CAMINO DEL 33 verlief der Transport der Mineralien zwischen La Unión und Portmán und ist quasi als Freilichtmuseum zu werten.

Sehenswert in La Union: Casa del Piñon, die alte Markthalle.

Bergbaumuseum LAS MATILDES

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