Denia - Comarca Marina Alta - Provinz Alicante

 

Die Römer gründeten diese Stadt zu Ehren der Göttin Diana und machten ihren Hafen zu einem der belebtesten Häfen an der Küste der Iberischen Halbinsel. Seit jener Zeit, und auch heute noch, ist Dénia ein äußerst beliebtes Reiseziel.

Seit 1987 ist der Montgó ein Naturpark. Das Bergmassiv birgt eine biologische Vielfalt der valencianischen Natur. Mehr als 650 Pflanzenarten, davon sind über 80 als selten katalogisiert, eine Vielzahl wiederum endemisch oder vom Aussterben bedroht, wie z. B. der CARDUNCELLUS DIANIUS (Distelart), die außer am Montgó nur noch auf Ibiza vorkommt. Dazu kommen noch über 150 Wirbeltiere, darunter der Habichtsader, der in ganz Europa bedroht ist.

Nördlich von Denia der Parc Natural Marjal Pego-Oliva mit seinen Dünen, Weiden und Ackerland bietet der Europäischen Sumpfschildkröte, der Kaspischen Wasserschildkröte und vielen anderen Tierarten eine Heimat. Infos Parc Natural Marjal Pego-Oliva

 

Wissenswert:

Bei den Baudenkmälern ist die im 18. Jahrhundert errichtete Kirche La Asunción mit ihren Renaissance- und Barockretabeln sowie das Rathaus zu erwähnen, an dessen Fassade noch zwei Steintafeln des alten Diana-Tempels erhalten sind. Am Kap San Antonio erhebt sich auf einer Klippe, 163 m über dem Meer, ein Leuchtturm. Stadtviertel BAIX LA MAR, Cueva de las Calaveras in Benidoleig. Die Burganlage, Führungen im Tourismusbüro anmelden.

Südlich von Denía führt eine Küstenwanderung zur Cova Tallada. Vorsicht ist geboten bei Flut (kein Zugang zur Höhle) und bei voraus gegangenem Regenwetter. Dann ist der Weg glitschig. Im Sommer ist die Höhle leider völlig durch Schnorchler, Taucher und Kanuten überlaufen.

Leider sind die Bilder in der Höhle nicht so gut geworden. Es war schon zu dunkel. Unser Tipp: Wenn man fotografieren will, sollte man auf jeden Fall vormittags dort sein, da die Höhle nach Osten öffnet.

Ebenfalls südlich von Denia liegt Jesus Pobre. Die beiden Orte gehörten verwaltungstechnisch zusammen. Getrennt werden sie durch den Parc Natural del Montgó. Jesus Pobre hat sich inzwischen für Kenner einen Namen gemacht. In dieser kleinen Gemeinde wurde ein RiuRau wiederbelebt. Immer im Herbst kann man hier live miterleben, wie aus Weintrauben Rosinen werden. Eine traditionsreiche Herstellung, die es früher an verschiedenen Stellen zu beobachten gab.
Natürlich finden auch andere Veranstaltungen mit Erlebnischarakter hier statt. Lohnt sich!

Portfolio Denia und Umgebung
Inforamtionen über Denia, Montgó, Parc Natural Marjal
Portfolio Denia.pdf
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